Arbeiten an der Wippdrehbank und mit traditionellen

Werkzeugen

Kinder bauen eine Wippdrehbank aus Holz.Früchte, Beeren und Gemüse laden förmlich zum Probieren ein. Der Geschmack einer frisch geernteten Möhre ist unvergleichlich. Auch der Geruchssinn wird zum Beispiel bei Tee- und Würzkräutern geschult. Als beurteilendes Organ ist die Nase auch beim Reifegrad des Komposts hilfreich. Der Wärmesinn wird durch den Aufenthalt im Freien aktiviert. Die Temperaturen der unterschiedlichen Jahreszeiten werden erlebt, aber im Winter auch die Tatsache, dass Arbeit den Körper warm hält. Der Sehsinn wird durch bewusstes Beobachten, z.B. den Bau eines Wildholzstuhls, geschult, auch da geht es um das Beurteilen, wie passen die Hölzer zusammen, wie verbinde ich sie oder wie sind die Größenverhältnisse und Proportionen.

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Die Sinne können auch während der Arbeit im Garten gut angesprochen werden. Gartenarbeit findet fast immer im Team statt. Arbeiten gemeinsam auszuführen, die einzelnen Stärken und Schwächen selber auszuloten und so zu einem Ergebnis zu kommen, kann ein pädagogisch sinnvoller Schwerpunkt sein. Wenn zum Beispiel gemeinsam mit der Schrotsäge gearbeitet werden soll, sind die Partner verpflichtet, sich im gleichen Rhythmus zu bewegen, sonst verklemmt die Säge. Die objektive Notwendigkeit des angemessenen Werkzeuggebrauchs regelt das Miteinander und der Ich/Du Sinn wird gefördert. Das Arbeiten in logischen Arbeitsschritten und das Pflegen von z.B. Pflanzen oder Tieren fördern den Denksinn, ebenso wie das Miteinander arbeiten auch die Kommunikationsfähigkeit schult und fördert.

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